Rosegger Geburtshaus 2018-03-25T14:10:14+00:00

Rosegger Geburtshaus

Kindheitsort eines Dichters

Es war ein hartes Leben, als Peter am 31. Juli 1843 auf die Welt kam. Ob Magd, Knecht, Peters Eltern oder die Kinder – am „Vorderen Kluppeneggerhof“ der Roseggers arbeiteten alle von früh bis spät. Sechs Geschwister sollte der „Waldbauernbub“ noch bekommen – vier davon starben in frühen Jahren. Er selbst blieb 17 Jahre bei der geliebten Mutter, bis er beim Schneidermeister Ignaz Orthofer in die Lehre ging.

Der Hof umfasste Wohngebäude, Stallungen für 20 Rinder, 8 Schweine, 25 Schafe und Hühner. Schuppen, Stadel, Geräte- und Vorratskammern. Auch ein Ausgedinge war vorhanden. Als Peters Eltern 1868 aus Not alles verkaufen mussten, zogen sie dorthin.

Das Land Steiermark erwarb das Geburtshaus 1927 und erhält es bis heute als Gedenkstätte.

Die Einrichtungsgegenstände im Rosegger-Geburtshaus geben ein Zeugnis des einfachen bäuerlichen Lebens im 19. Jahrhundert. Noch heute erreicht man diesen Ort nur zu Fuß: Ein halbstündiger Spaziergang durch die Alpler Waldlandschaft führt hinauf zum Gebäudeensemble, das aus Wohnhaus, Stallungen sowie Scheune, Feldkasten und Flachsdörrhütte besteht.


Spezialprogramm für Kinder und Jugendliche

In Führungen und Kreativworkshops bekommen Kinder und Jugendliche außergewöhnliche Einblicke in Peter Roseggers Kindheit und Leben: Wie konnte aus dem einfachen Bauernbuben und „Schneiderlein“ ein bekannter Dichter und Journalist werden?
Die Programme sind für Kindergartenkinder und Schüler/innen der 1. bis 13. Schulstufe geeignet und  altersgerecht angepasst. Anmeldung erforderlich unter schule@museum-joanneum.at.

© Universalmuseum Joanneum / KH Wirnsberger

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