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Peter Rosegger

Dichter, Schriftsteller und kritischer Journalist

Peter Rosegger (1843-1918) zählt zu den bekanntesten Steirern der Geschichte. Der Dichter war Zeit seines Lebens Steirer mit Herz und Seele. Bis heute wird er von vielen Menschen als Vermittler der regionalen Geschichte und Zeuge des einfachen bäuerlichen Lebens geschätzt. Sein Leben und seine Literatur lassen sich jedoch nicht trennen von den überregionalen, europäischen und globalen Entwicklungen der Zeit von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Sowohl in seinem Leben als auch in seinen Arbeiten hat sich der politische Zeitgeist stark gespiegelt, zumal er nicht nur als Dichter und Schriftsteller, sondern auch als kritischer Journalist tätig war.
Rosegger war ein Vordenker, Nach- und Querdenker, der sich mit vielen gesellschaftspolitischen Themen, wie beispielsweise dem Umweltschutz, der Landflucht oder mit Bildungsfragen auseinandersetzte. So schrieb er bereits im Jahr 1913 über den Raubbau an der Natur „Des Geldes wegen wird Raubbau, um nicht zu sagen: perverse Naturkraftverschwendung getrieben. […] Wir dürfen es nicht darauf ankommen lassen, dass in unseren Ländern ein starker Baum, ein ursprüngliches Tier, ein wilder Bach zur Kuriosität wird.“ Oder, um ein weiteres Beispiel seiner kritischen Ansätze aufzuzeigen: Im Jahr 1917 beschäftigte er sich etwa mit naturnaher Ernährung und schrieb „Mir scheint, wir erfahren es heute, dass es besser bekommt, wenn echte Naturprodukte schlecht gekocht werden, als wenn gefälschte Nahrungsmittel mit raffinierter Kunst bereitet auf den Tisch kommen.“ Für viele zählt der Dichter zu den bedeutendsten und verdienstvollsten steirischen Persönlichkeiten. Gerade durch die Vielschichtigkeit seines Wirkens fasziniert uns die Person Peter Rosegger bis ins Heute und regt nach wie vor zum Nachdenken an.
© Rosegger-Museum Krieglach

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